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Khenchen Pema Sherab Rinpoche

Khenchen (Skr. mahapandita) Pema Sherab wurde im Jahre 1936 in Osttibet geboren und hat schon im Alter von 14 Jahren mit dem Studium aller Schulen des Buddhismus in Lhasa begonnen. Er erhielt im Jahre 1959 die Mönchsordination von Shechen Kongtrul und musste im selben Jahr aus Tibet fliehen. Er hat im indischen Exil zahlreiche Unterweisungen von Dilgo Khyentse Rinpoche, Dudjom Rinpoche, Penor Rinpoche und Taklung Tsetrul Rinpoche erhalten. Seit der frühen Gründung (1968) des inzwischen größten buddhistischen Klosters Namdröl Ling in Südindien durch S. H. Penor Rinpoche, lehrt Pema Sherab Rinpoche dort für ca. 1000 Mönche und Nonnen. Er zählt zur alten Generation der buddhistischen Gelehrten Tibets und ist Dzogchen Linienhalter der Palyul Nyingma Tradition. Khenchen Rinpoche besucht seit vielen Jahren die großen Nyingma-Zentren in Frankreich (La Sonnerie, Lerab Ling) und lehrt jeden Sommer im Palyul Zentrum im Hunsrück.

 

Aus dem Tibetischen wird Khenchen Rinpoche von Khenpo Tenzin Norgay Rinpoche übersetzt.

 

Im Bodhicharya Centre erfolgt zusätzlich die Übersetzung ins deutsche, im Siddharthas Intent Centre erfolgt die deutsche Übersetzung nur bedarfsweise.


!!! 2 Veranstaltungen in Berlin !!!

9.-13. Oktober 2012, (wochentags jeweils 19h30 und am 13.10. von 15-21h):
Die 100 Ratschläge von Padampa Sangye
(
Ort & Veranstalter: Bodhicharya e.V.)
Der indische Yogi und spirituelle Meister Padampa Sangye, der auch als Acharya Kamalashila bekannt ist, war ein großer Reisender. Es wird berichtet, dass er im Jahre 1091 von Indien nach Tibet ging, um dort zehn Jahre lang zu lehren. Danach hat er zwölf Jahre in China verbracht und ist später nach Tibet zurückgekehrt, wo er auch gestorben ist. Er soll dem großen tibetischen Yogi Milarepa begegnet sein und sich mit ihm in den Wunderkräften gemessen haben. Vor seinem Tode in der Provinz Tsang im Jahre 1117 hat er als letzte essentielle Unterweisung die „Einhundert Ratschläge“ an die Menschen von Tingri gegeben. Im Moment des Todes hat er geäußert: „Mein Geist ist mit der Welt der Phänomene verschmolzen“, um darauf hinzuweisen, dass keinerlei dualistische Wahrnehmung mehr möglich ist. Er hat den Blick auf den Himmel gerichtet und ist dann verstorben. Von Phadampa Sangye gehen zwei Überlieferungen aus: Shije (Befriedung allen Leids) und Chöd (Durchtrennen). Die Chöd-Meditationspraxis wurde von seiner Schülerin Machik Labdrön in ganz Tibet verbreitet. Khenchen Pema Sherab Rinpoche wird beginnen die „100 Verse der Weisheit“ Padampa Sangyes auf einfache und direkte Weise zu kommentieren, um zu zeigen, dass seine damaligen Zuhörer, nämlich die Bevölkerung von Tingri, niemand anderes ist als all` diejenigen, die im Leben nach Wahrheit suchen. Er wird konkrete Meditationsanweisungen geben, wie wir unsere Gedanken auf das richten können, was wirklich zählt, und wie wir mit ganzem Herzen üben können die Natur des Geistes zu entdecken. Die „Einhundert Ratschläge“ von Padampa Sangye bilden eine tiefgehende Zusammenfassung der Weisheit und Methodik der Mahayana Tradition des Buddhismus.

10.+11. Oktober 2012 (jeweils 16h30)
Jamgön Kongtrül Lodrö Thaye und Dam Ngag Dzö
(
Ort & Veranstalter: Siddharthas Intent e.V.)
Khenchen Rinpoche wird für zwei Nachmittage Dzongsar Khyentse Rinpoche's Zentrum besuchen, um über Jamgön Kongtrul Lodrö Thaye zu lehren und einen Überblick über Jamgön Kongtrul's wichtiges Werk, Dam Ngag Dzö, zu geben, anhand dessen sich Dzongsar Khyentse Rinpoche die nächsten Jahre in seinen eigenen Belehrungen und Praxisanweisungen orientieren wird. Jamgön Kongtrul (1813-1899) war zusammen mit Jamyang Khyentse Wangpo und Chokgyur Lingpa das Herz der nicht-sektiererischen Rime-Bewegung im 19. Jahrhundert in Tibet. Wegen seinen bedeutenden Beiträgen zu Buddhismus, Erziehung, Medizin und Politik wurde er der "Leonardo da Vinci von Tibet" genannt. Zu seinen wichtigsten Belehrungen gehören seine fünf Schatzbelehrungen (z.B. Rinchen Terdzö, Kagyu Nagdzö), wobei dieser Kurs sich besonders auf Dam Ngag Dzö, dem "Schatz der kostbaren Anweisungen" fokussiert, der alle 8 Praxisfahrzeuge des Buddhismus umfasst.

 


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